Artikel mit dem Tag "Adresseingang"
Handwerker sind oft vergebens auf der Suche nach einem Konzept, das ihnen systemische Vorteile in der Neukundengewinnung bietet. Dieses Ziel wird am ehesten über eine scharfe Qualitäts- und Serviceabgrenzung vom relevanten Wettbewerb erreicht. Dazu sollten deren Handwerksbetriebe im Internet Informationen aus Kundenbefragungen bereitstellen. Durch diese wird die erforderliche Sichtbarkeit hergestellt und der Adresse- und Auftragseingang nachhaltig angekurbelt.
Die Gewinnung neuer Adressen von Interessenten hat in manchen Handwerksbereichen einen Tiefstand erreicht. Nicht nur die Nachfrage als solche ist eingebrochen. Auch die bewährten Methoden zur Adressgewinnung funktionieren nicht mehr. Zusammen bedeutet das eine echte Herausforderung für manche Handwerksbetriebe. Ein Umdenkprozess ist erforderlich: weg von klassischer Werbung, hin zu Empfehlungsmarketing.
Die Sorge von Handwerkern vor den Folgen des mangelhaften Adresseingangs aus dem Hausneubau ist berechtigt. Einerseits geht der Vorrat an Aufträgen aus diesem Geschäftsfeld langsam zur Neige; andererseits folgen keine neuen Verträge, da keine Interessenten aus anderen Geschäftsbereichen hereinkommen.
Nahezu ein Jahrzehnt war Handwerker, die im Hausneubau tätig sind bzw. waren, der Erfolg gewiss. Die Neukundengewinnung funktionierte fast wie von selbst. Seit Mitte 2022 ist das schwieriger geworden. Um in anderen Geschäftsfeldern erfolgreich zu sein, bedarf es eines Umdenkens. Der Weg führt zu einer Strategie, die mit Kundenerfahrungen an die Öffentlichkeit geht. Dadurch wird Handwerksbetrieben der Zugang zu neuen Interessenten ermöglicht.
Die Auftragslage im Handwerk ist noch gut. So zumindest vermelden es Branchenmedien. Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Adresseingänge aus dem Haus- und Wohnungsneubau deutlich zurückgegangen sind. Dieses Alarmzeichen sollte Handwerker ermutigen, innovativ tätig zu werden. Das beginnt mit der Sichtbarkeit ihres Qualitätsprofils im Internet. Handwerksunternehmen sollten dort als echte Qualitätsanbieter mit kundenorientierten Leistungen wahrgenommen werden.
Wenn der allgemeine Adresseingang ins Stocken gerät, sollten Handwerker sich darauf besinnen, dass sie Kunden haben, die mit ihrem Unternehmen zufrieden sind. Mit deren Empfehlungspotenzial sind neue Kunden über das Internet abzuschöpfen.
Die Neukundengewinnung im Handwerk ist ins Stocken geraten. Während Handwerksbetriebe einerseits noch Adressen gewinnen, kämpfen sie im Hausneubau mit unerwarteten Stornos. Der werbliche Werkzeugkasten verliert zudem an Bedeutung. In dieser Gemengelage eine Adresssteigerung zu realisieren, bedarf anderer als bislang eingesetzter Maßnahmen. Um Interessenten ausreichend Sicherheit zu vermitteln, ist es ratsam, mit Qualitäts- und Servicebewertungen ehemaliger Kunden zu arbeiten.
Auf Handwerksbetriebe werden anstrengende und turbulente Zeiten zukommen. Es lohnt in jedem Fall, sich rechtzeitig darauf einzustellen. Das gilt vor allem für die Gewinnung neuer Kunden aus dem Neubaugeschäft. Diese ist durch mangelhaften Adresseingang deutlich schwieriger geworden.
Seit längerer Zeit ist der Adresseingang aus dem Haus- und Wohnungsneubau rückläufig. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Für Handwerker, die vornehmlich dort tätig sind bzw. waren, sollte das allerdings kein Grund zur Beunruhigung sein. Wenn die Qualitäts- und Kundenorientierung im Handwerksbetrieb stimmt, muss sich das nicht im Auftragseingang bemerkbar machen. Handwerker haben Korrekturmöglichkeiten.
Die schwierige Zeit, die Handwerksunternehmer durch den schwachen Adresseingang aus dem Hausneubau gerade durchmachen, beinhaltet durchaus Chancen. Das ist der Fall, wenn sie alte Zöpfe in der Anwerbung von Interessenten abschneiden. Sie sollten sich statt derer mit neuen Strategien der Adressgewinnung auseinandersetzen.